Informationen zur Corona-Impfung:

www.corona.rlp.de

 

Impftermin telefonisch vereinbaren unter:

0800 / 57 58 100

Montag - Samstag          8.00 - 22.00

Sonn- und Feiertage   10.00 - 16.00

 

Terminvergabe über das Internet:

www.impftermin.rlp.de

 

Gesundheitsamt

Bad Dürkheim

   
Montag  08.30 - 12.30 14.00 - 16.00
Dienstag 08.30 - 12.30 14.00 - 16.00
Mittwoch 08.30 - 12.30 14.00 - 16.00
Donnerstag  08.30 - 12.30 14.00 - 16.00
Freitag    08.30 - 12.00  
Tel.: 06322 961 7401    
     

Gesundheitsamt Kirchheimbolanden 

   
Montag Dienstag Mittwoch 08.00 - 16.00  
Donnerstag 08.00 - 18.00  
Freitag   08.00 - 14.00  
Tel.: 06352 710 500    
     

Gesundheitsamt

Neustadt an der Weinstraße

   
Montag 08.00 - 12.00  

Dienstag

08.00 - 12.00  
Mittwoch 08.00 - 12.00  
Donnerstag ------------------- 14.00 - 18.00
Freitag 08.00 - 12.00  
Tel.: 06321 855 1891    

Reiserückkehrer

Einreisende aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet  müssen sich nach Ihrer Ankunft in Deutschland für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren. Dieser Verpflichtung kommen Sie nach, indem Sie Ihre Einreise vorab online anmelden unter https://einreiseanmeldung.de. Führen Sie die gespeicherte und/oder ausgedruckte Bestätigung mit sich.

 

Frühestens am 5. Tag nach Ankunft können Sie einen PCR-Test machen lassen, der Sie dann, bei negativem Ergebnis, von der weiteren Quarantäne befreit. 

Seit 2.12.2020 können Sie die Quarantänezeit aber auch mit einem negativen Schnelltest abkürzen.

 

Seit 15.12.2020 werden die Kosten für diese Tests nicht mehr vom Staat übernommen, Reisende müssen die Kosten selbst tragen.

Neue Quarantäneregelungen des Landes Rheinland-Pfalz

 

Der Ministerrat des Landes Rheinland-Pfalz hat in seiner Sitzung am 08.12.2020 eine neue Verordnung beschlossen, die die Absonderung von mit dem Coronavirus Infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen regelt. Sie gilt vom 9. Dezember 2020 bis zum  15. Januar 2021.

 

Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, sofort und ohne weitere Anordnung selbstständig in häusliche Quarantäne begeben. Das gilt auch für Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I. Ein Bescheid des Gesundheitsamtes, der eine Absonderung anordnet, ergeht nicht.

 

Durch die in der Verordnung geregelten Maßnahmen können Ansteckungen besser verhindert und Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Sie ist damit eine wichtige Maßnahme zum gesundheitlichen Schutz und bedeutet zudem eine Entlastung für die Gesundheitsämter.

 

Übersicht Personengruppen

Die Verordnung zur Absonderung unterscheidet folgende Personengruppen:

 

1) Krankheitsverdächtig ist eine Person, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, wie Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweist und bei der ein PCR-Test durchgeführt oder angeordnet wurde.

 

2) Positiv getestete Person ist eine Person, die vom Gesundheitsamt oder einer anderen Stelle, die den Test durchführt, über ein positives Ergebnis eines durchgeführten PCR-Tests oder PoC-Antigentests informiert wurde.

 

3) Hausstandsangehöriger ist jede Person, die mit einer positiv getesteten Person in einer Wohngemeinschaft zusammenlebt.

 

4) Kontaktperson der Kategorie I ist jede Person, die nach den geltenden Kriterien des Robert Koch-Institutes vom zuständigen Gesundheitsamt als solche eingestuft wurde.

 

5) Personen der Kategorie Schul- oder KiTa-Cluster sind Schülerinnen und Schüler, in einer Kindertageseinrichtung betreute Kinder, Lehrinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher, die vom zuständigen Gesundheitsamt als solche eingestuft wurden.

 

Absonderungsort

Die Absonderung hat in der Regel in einer Wohnung zu erfolgen. Der abgesonderten Person ist es während der Zeit der Absonderung nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, zu empfangen und den Absonderungsort ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes zu verlassen.

 

Dauer der Absonderung

Die Dauer der häuslichen Absonderung endet im Regelfall frühestens nach zehn Tagen. Eine Ausnahme stellt die Absonderung von Personen der Kategorie Schul- und KiTa-Cluster dar. Um die Auswirkungen auf die Teilhabe am Präsenzunterricht oder der Betreuung möglichst gering zu halten, kann für diese Personengruppe ab dem fünften Tag die Absonderung mittels eines frühestens an diesem Tag vorgenommenen Tests mit negativem Ergebnis beendet werden.

 

Ausführliche Informationen und häufig gestellte Fragen erhalten Sie über folgenden Link:

https://corona.rlp.de/de/themen/einreise-aus-risikogebieten-quarantaeneregeln-und-mehr/

 

Mit dem COVID-Guide können Hilfesuchende Symptome selbst ersteinschätzen

 

Mit der neuen Webapplikation können Hilfesuchende ihre gesundheitliche Situation bei möglichen Beschwerden und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus selbst qualifiziert ersteinschätzen. Neben der medizinischen Ersteinschätzung kann der COVID-Guide auch dabei helfen, Patienten zu Hause zu begleiten und so frühzeitig das Auftreten von spezifischen Alarmsymptomen zu erkennen. Entwickelt wurde der COVID-Guide von medizinischen Fachexperten des interdisziplinären Netzwerks "Together against Coronavirus" aus der Schweiz, Deutschland und Italien, dem auch das Zi angehört.

 

Je nach Beschwerdebild sollen Patienten entweder zu Hause, vom Hausarzt oder – in dringenden Fällen – in der Notaufnahme eines Krankenhauses versorgt werden. Der COVID-Guide liefert für verschiedene Situationen sowohl eine medizinische Entscheidungshilfe als auch die von der WHO und den nationalen Organisationen bereitgestellten Hinweise, wie beispielsweise die Empfehlungen zur Selbst-Quarantäne und zur Selbst-Isolation.

 

Der COVID-Guide, der auf die spezifischen Angebote der Kassenärztlichen Vereinigungen führt, basiert auf der derzeit im schweizerischen und im deutschen Gesundheitswesen eingesetzte Ersteinschätzungssoftware SMASS/SmED. Das Medizinprodukt ist dank künstlicher Intelligenz in der Lage, das klinische Risiko der Patienten zu stratifizieren, indem sie auf der Grundlage epidemiologischer Kriterien und klinischer Muster die beste umzusetzende Strategie identifiziert.

 

Oberstes Ziel jetzt – die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen!

Breitet sich das neuartige Coronavirus ungehindert aus, erkranken in kurzer Zeit so viele Menschen, dass die Krankenhäuser überfüllt werden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen kann.

Deshalb zielen derzeit sämtliche Anstrengungen von Regierung, Behörden und des Gesundheitssystems darauf ab, die rasante Zunahme täglicher Neuinfektionen zu verlangsamen.

Durch Anpassung des Verhaltens – möglichst viel zu Hause bleiben, Fachleute sprechen auch  von "sozialer Distanzierung" – können Sie dazu beitragen, dass sich das Virus langsamer verbreitet.

Damit leisten Sie Ihren Beitrag, Menschenleben zu retten und auch ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, die von dem Coronavirus stärker betroffen sind als alle anderen.